Roman Synapsen Pogo

Markus Spiller
Synapsen Pogo

Was macht Metzler im weißen Haus und wieso kriegt er 'das mit Svenja' nicht auf die Reihe? Wieso kämpft er gegen Zwerge und warum streitet er ständig mit Remmi? Was sollen diese abgedrehten Fantasien und dieser ganze Wahnsinn mit dem Maserati?

Und jetzt mal ehrlich:

Worum geht's eigentlich in dem Buch?

Martin G. Metzel, von seinen Freunden Metzler genannt, wohnt im Dachgeschoss eines Altbaus in einer rheinischen Metropole. Hier thront er über Hinterhöfen und Dächern, bläst seinen Zigarettenrauch in den Himmel und macht sich so seine Gedanken. Er ist jetzt Mitte 30 und es läuft nicht mehr richtig. Was heißt richtig ?  Setzt man Karriere-Kriterien an, läuft es überhaupt nicht. Er jobbt rum, hat kaum eine Party ausgelassen und viel Zeit in irgenwelchen Bands verbracht. Er träumt von einer Karriere als Schriftsteller, nur leider fehlt ihm das Thema, die zündende Idee. So sitzt er vor seinem Computer, starrt auf das digitale Weiß der ersten Seite und wartet auf einen Impuls.

Auf der Rolltreppe des gigantisch großen Supermaktes sieht er sie zum ersten Mal, die dunkelhaarige Schönheit. Sie kommt ihm entgegen, gleitet an ihm vorbei, schwebt lächelnd durch die Konsumlandschaft und verschwindet wieder. Sie heißt Svenja und besetzt fortan einen nicht unerheblichen Teil seiner Gedanken. Diese drehen sich um alles Mögliche, seine Tagträume bestehen aus utopischen Vorstellungen, überschäumenden Fantasien, fiktiven Szenarien ...

Im Anzeigenteil der Tageszeitung entdeckt Metzler eine interessante Offerte. Ein Maserati GranTurismo wird verkauft - und das zu einem Spottpreis! Er wittert ein Schnäppchen größeren Ausmaßes und konsultiert Remmi. Sein kleiner, untersetzter Freund ist Eigentümer der Bar, in der Metzler gelegentlich arbeitet. Neben seiner großen Klappe hat Remmi auch einen Experten-Status in Autofragen. Auch er glaubt an den großen Deal. Beide sind nervös, errechnen sich fantastische Gewinne und können es kaum fassen, als sie den Zuschlag für den Maserati erhalten. In vier Tagen soll der Kaufvertrag unterschrieben werden. Wenig Zeit, um die knapp zwanzigtausend Euro zu beschaffen, die der Wagen kosten soll. Aber das ist eher das kleinere Problem ...

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